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Tagebuch der Gedanken
leben und leben lassen

Samstag, den 11. Juli 2015

Los gehts. Aber wo anfangen Am besten mal googlen oder doch erst nachdenken. Schon nach wenigen Rotationen meiner Gedanken kristalisiert sich die wahre Größe des Spruchs "leben und leben lassen" heraus. Ein tiefgründiger Spruch der zwei Gesichter hat. Einmal, ja wie soll ich es nennen, die seelisch moralische Seite und dann die materielle Seite. Wo also anfangen? Ich beginne ganz vorne mit der Entstehung der Erde und der Menschen - als Einstieg.


Thema zu "leben und leben lassen"

Leben ist das höchste Gut auf Erden, der größte Besitz den ein Mensch haben kann.

Um leben zu können benötigt der Mensch, Luft zum Atmen, Wasser, Nahrung, Kleidung und Wohnung. Nein, nur keine Bange, ich habe es nicht vergessen - den Sex, damit die Menschen nicht aussterben und nur desswegen oder?

Aber genügt uns das? Für ein Tier mag das genügen, als Mensch haben wir jedoch noch mehr Ansprüche z.B. eine sichere Heimat; eine tolle Wohnung; genussreiche Nahrung; trendige Kleidung; soziale Absicherungen; Lebensfreude und noch einiges mehr.

Doch was heißt leben? Leben kann "existieren" oder mit anderen Worten, vor sich hin vegetieren, bedeuten. Leben kann auch ein Genießen und Auskosten des Seins sein, sprich ein Leben in Luxus, in Saus und Braus.

Der Wunsch, nach einem lebenswerten Leben haben normalerweise alle Menschen und das sollten Du, ich und die anderen voll respektieren. Aber, was ist ein lebenswertes Leben? Es gibt Völker, die unter primitivsten Verhältnissen, mit ihrem Leben glücklich und zufrieden sind.

 

Andernseits gibt es viele Menschen in der sogenannten "zivilisierten Welt", die mit ihrem Leben, obwohl sie alles was man zum Leben benötigt im Überfluss haben, unzufrieden sind. Es kommt eben auf die innere Einstellung an. Ein Afrikaner in der Wüste wird einen anderen Maßstab ansetzen als ein Eskimo der in einem Iglo wohnt. Ein Südamerikaner in den Anden oder ein Chinese in Peking mit über 20 Millionen Einwohner, hat wieder andere Vorstellungen über ein lebenswertes Leben, als z.B. ein Westeuropäer.

Vor Jahren wurde von einem Studenten berichtet, der sich mit Benzin übergossen und angezündet hatte. Im Nachlass des Toten fand man einen Abschiedsbrief, darin stand u.a.: "Ein Leben ohne Hoffnung in einer Welt ohne Liebe endet mit einer sinnlosen Geste." Dieser jungen Mann wollte/ konnte ohne Liebe und ohne Hoffnung nicht mehr leben. Es gibt also noch ganz andere Bedürfnisse, die ein Leben lebenswert machen. Solche Bedürfmisse werden oft erst dann wahrgenommen, wenn sie fehlen.

Eine der schönsten Gabe des Menschen ist die innere Einstellung: "leben und leben lassen"

Und wie denkst du? Denke und lebe nach diesem Sprichwort und ein wunderbarer Frieden wird dein Herz durchziehen.

Überarbeitet am 04.12.2016

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